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Einführung

Am 1. Januar 2013 erhielt die Universität Straßburg eine weitere Forschungseinrichtung mit Anbindung an den Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS): Das Labor Gesellschaften, Akteure und Regierung/Herrschaft in Europa (SAGE) entstand aus der Fusion von vier Forschungsgruppen: der sozialwissenschaftlichen Forschergruppe zur europäischen Politik (GSPE), dem gesellschaftswissenschaftlichen Studien- und Forschungszentrum (CRESS), dem Labor für Epistemologie und Geschichte der Lebenswissenschaften (LESVS) und dem Straßburger Zentrum für Umweltrecht. Außerdem haben sich Forscher der Fakultät für Geographie dem Labor angeschlossen.

SAGE vereint unter dem Dach einer Institution 10 Forscher des CNRS, 54 Professoren und fest angestellte Wissenschaftler, 5 nichtwissenschaftliche Angestellte sowie 68 Doktoranden. Das Labor wird von der Politikwissenschaftlerin Hélène Michel geleitet. Ihr Stellvertreter ist der Soziologe Philippe Hamman.

Diese fachübergreifende Arbeitsgemeinschaft bringt Forscher zusammen, die Prozesse der Transnationalisierung – und hier besonders die Europäisierung als Antwort auf eine zunehmende Globalisierung – untersuchen. Damit rücken die Wandlungsprozesse europäischer Strukturen und die aus ihnen entstehenden sozialen und politischen Dynamiken in den Blick. Schwerpunkte der Forschung liegen auf der Soziologie der Akteure, der Entwicklung und Umsetzung politischer Rahmensetzungen und auf der Entstehung sozialer Fragen (Umwelt, Gesundheit, Altern, gesellschaftliche Benachteiligung und Vulnerabilität, Kultur und Stadt). Darüber hinaus werden die Dynamiken untersucht, die zu einer Einordnung solcher Fragen in staatliche und territoriale Organisation führen.

Die unterschiedlichen Forschungen unter dem Dach des Instituts SAGE verbindet ihre stark empirische Ausrichtung mit der Annahmen durch die Triangulation quantitativer und qualitativer Methoden der Sozialwissenschaften (Archivstudien, ethnographische Untersuchungen, Datenanalyse) geprüft werden. Auf Basis gemeinsamer Fragestellungen entsteht so in der wissenschaftlichen Alltagsarbeit Pluri- und Interdisziplinarität.

SAGE ist eine Forschungseinheit der Sozial- und Politikwissenschaften, die so unterschiedliche Themenfelder besetzt wie Gesundheit, Umweltrecht und nachhaltige städtische Entwicklung, Sozial- und Kulturpolitik, Internationalisierung und Elitenmobilität, politische Soziologie Europas und kollektive Mobilisierung. Die Forschung ist in Form von sechs Bereichen organisiert, zwischen denen die Forscher je nach Interesse und Gegenstand auch wechseln können.

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